In dieser Geschichte
  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Wer ist Margot Robbie?
  3. Margot Robbie Filme und Serien in der Übersicht
  4. Wie gelang ihr der Durchbruch mit „The Wolf of Wall Street“?
  5. Warum ist „I, Tonya“ ihr schauspielerischer Höhepunkt?
  6. Wie wurde sie als Harley Quinn zur Comic-Ikone?
  7. Wie machte „Barbie“ sie zur mächtigsten Produzentin Hollywoods?
  8. Wie arbeitet sie als Produzentin mit LuckyChap?
  9. Welche Serien stehen am Anfang ihrer Karriere?
  10. Weitere Filme und neue Projekte
  11. Häufige Fragen zu Margot Robbie Filmen und Serien

Margot Robbie Filme und Serien – diese Filmografie liest sich wie ein Lehrbuch für den perfekten Hollywood-Aufstieg: von der australischen Seifenoper „Nachbarn“ über den Durchbruch an der Seite von Leonardo DiCaprio in „The Wolf of Wall Street“ bis zur eigenen Produktionsfirma und dem erfolgreichsten Film des Jahres 2023, „Barbie“. Dazwischen liegen eine Oscar-Nominierung für „I, Tonya“, drei Auftritte als Harley Quinn und Rollen bei Regisseuren wie Martin Scorsese, Quentin Tarantino und Damien Chazelle. Dieser Überblick zeigt alle wichtigen Margot Robbie Filme und Serien – mit Filmografie-Tabelle, den Geschichten hinter den Schlüsselrollen und den häufigsten Fragen zur australischen Schauspielerin und Produzentin.

Margot Robbie Filme und Serien – Margot Robbie bei der Barbie-Premiere 2023 in Sydney
Margot Robbie bei der australischen Premiere von „Barbie“ 2023 in Sydney – Foto: Eva Rinaldi, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Wer ist Margot Robbie?

Margot Robbie wurde am 2. Juli 1990 in Dalby, Queensland, geboren und wuchs an der Gold Coast bei ihrer alleinerziehenden Mutter, einer Physiotherapeutin, auf; einen großen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie mit ihren drei Geschwistern auf dem Anwesen der Großeltern. Mit acht Jahren besuchte sie eine Zirkusschule und legte sogar ein Zertifikat als Trapezkünstlerin ab. Nach dem College-Abschluss 2007 begann sie in Melbourne ihre Schauspielkarriere; bekannt wurde sie zunächst in Australien, bevor sie in die USA ging und dort innerhalb weniger Jahre zu einem der gefragtesten Stars ihrer Generation aufstieg.

2014 gründete sie mit ihrem Mann Tom Ackerley – das Paar heiratete im Dezember 2016 und wurde im Oktober 2024 Eltern eines Sohnes – sowie Josey McNamara und Sophia Kerr die Produktionsfirma LuckyChap Entertainment, die unter anderem „I, Tonya“ und „Barbie“ produzierte. Seit 2017 ist Robbie Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die die Oscars vergibt; das Magazin Forbes kürte sie zur bestbezahlten Schauspielerin des Jahres 2023.

SteckbriefAngabe
Geboren2. Juli 1990 in Dalby, Queensland, Australien
Durchbruch„The Wolf of Wall Street“ (2013)
Bekannteste RollenBarbie, Harley Quinn, Tonya Harding, Sharon Tate
Auszeichnungen (Auswahl)Oscar- und Golden-Globe-Nominierung für „I, Tonya“; Golden-Globe-Nominierung für „Bombshell“
ProduktionsfirmaLuckyChap Entertainment (gegründet 2014)
FamilieVerheiratet mit Tom Ackerley (seit 2016), ein Sohn (geboren 2024)
WohnortLos Angeles

Margot Robbie Filme und Serien in der Übersicht

Von der Soap-Darstellerin zur Produzentin des erfolgreichsten Films eines ganzen Jahres: Die wichtigsten Stationen der Filmografie im Überblick.

Film / SerieJahrRolle
Nachbarn2008–2011, 2022Donna Freedman
Pan Am2011–2012Laura Cameron
Alles eine Frage der Zeit2013Charlotte
The Wolf of Wall Street2013Naomi Lapaglia
Focus2015Jess Barrett
Legend of Tarzan2016Jane Porter
Suicide Squad2016Harley Quinn
I, Tonya2017Tonya Harding
Maria Stuart, Königin von Schottland2018Elizabeth I.
Once Upon a Time in Hollywood2019Sharon Tate
Bombshell – Das Ende des Schweigens2019Kayla Pospisil
Birds of Prey2020Harley Quinn
The Suicide Squad2021Harley Quinn
Babylon – Rausch der Ekstase2022Nellie LaRoy
Barbie2023Barbie (auch Produktion)
Wuthering Heights – Sturmhöhe2026Catherine Earnshaw

Wie gelang ihr der Durchbruch mit „The Wolf of Wall Street“?

Nach ersten Kinorollen in Australien und der US-Serie „Pan Am“ bekam Robbie 2013 zunächst eine Nebenrolle in der Liebeskomödie „Alles eine Frage der Zeit“ – und dann die Chance ihres Lebens: In Martin Scorseses „The Wolf of Wall Street“ spielte sie Naomi Lapaglia, die Frau des von Leonardo DiCaprio verkörperten Börsenbetrügers Jordan Belfort. Der Film machte die damals 23-Jährige über Nacht weltbekannt. Es folgten Hauptrollen Schlag auf Schlag: In „Focus“ (2015) spielte sie an der Seite von Will Smith eine Trickbetrügerin – die Rolle brachte ihr eine BAFTA-Nominierung als beste Nachwuchsdarstellerin.

In „The Big Short“ (2015) erklärte sie in mehreren Szenen als sie selbst dem Publikum die Finanzkrise, in „Legend of Tarzan“ (2016) war sie als Jane Porter zu sehen. Dass sie sich in dieser Phase vom „nächsten Gesicht“ zur eigenständigen Hauptdarstellerin entwickelte, unterscheidet ihre Karriere von vielen anderen: Robbie wartete nicht auf Angebote, sondern begann mit LuckyChap, ihre Stoffe selbst zu produzieren.

Margot Robbie 2013 in London
Margot Robbie 2013 im Somerset House in London – Foto: Dr. Lovell, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Warum ist „I, Tonya“ ihr schauspielerischer Höhepunkt?

Die erste große LuckyChap-Produktion wurde gleich ihr künstlerischer Durchbruch als Charakterdarstellerin: In „I, Tonya“ (2017) verkörperte Robbie die Eiskunstläuferin Tonya Harding, deren Karriere im Attentat auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan zerbrach. Für die Rolle trainierte sie monatelang Eiskunstlauf und spielte Harding vom Teenager bis zur gezeichneten Ex-Sportlerin. Die Belohnung: Nominierungen für den Oscar und den Golden Globe, jeweils als beste Hauptdarstellerin. Bei der Australien-Premiere des Films im Januar 2018 in Sydney wurde sie in ihrer Heimat als Star gefeiert. „I, Tonya“ bewies, dass Robbie weit mehr ist als das glamouröse Image ihrer frühen Rollen – und dass ihre Firma Stoffe findet, die andere Studios abgelehnt hatten.

Margot Robbie bei der Premiere von I, Tonya 2018 in Sydney
Margot Robbie bei der Australien-Premiere von „I, Tonya“ am 23. Januar 2018 in Sydney – Foto: Eva Rinaldi, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Wie wurde sie als Harley Quinn zur Comic-Ikone?

Parallel zu ihren Autorenfilm-Projekten wurde Robbie zum Gesicht einer Comic-Figur: In „Suicide Squad“ (2016) spielte sie erstmals die Harley Quinn – und wurde trotz durchwachsener Filmkritiken zur Fan-Liebling der Produktion. Sie kehrte in „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ (2020), den sie mit LuckyChap auch produzierte, und in „The Suicide Squad“ (2021) in die Rolle zurück. Ihre Interpretation der chaotischen Antiheldin gilt bis heute als Maßstab für die Figur. Auf der Comic-Con in San Diego präsentierte sie die Filme regelmäßig persönlich – ihre Auftritte dort gehörten schon 2015, vor dem Start des ersten Films, zu den am meisten beachteten der Messe.

Margot Robbie auf der Comic-Con in San Diego 2015
Margot Robbie auf der Comic-Con 2015 in San Diego – Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wie machte „Barbie“ sie zur mächtigsten Produzentin Hollywoods?

2023 kam der Film, der alles veränderte: „Barbie“, von Greta Gerwig inszeniert, mit Robbie in der Titelrolle und als Produzentin mit LuckyChap. Der Film wurde mit über 1,4 Milliarden US-Dollar weltweitem Einspielergebnis zum umsatzstärksten Film des Jahres 2023; Robbie erhielt laut Berichten rund 50 Millionen US-Dollar aus Gage und Gewinnbeteiligungen. Forbes führte sie daraufhin als bestbezahlte Schauspielerin des Jahres 2023.

Der Weg dorthin war lang gewesen: LuckyChap hatte die Rechte an der Mattel-Puppe über Jahre entwickelt und durchgesetzt, dass aus dem Spielzeug ein feministisches Satire-Musical wurde statt einer reinen Werbeveranstaltung. Schon zuvor hatte Robbie als Darstellerin in Quentin Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywood“ (2019) als Sharon Tate und in „Bombshell“ (2019) als Kayla Pospisil – erneut mit einer Golden-Globe-Nominierung, diesmal als beste Nebendarstellerin – ihr Gespür für prestigeträchtige Projekte bewiesen.

Margot Robbie bei der Premiere von Once Upon a Time in Hollywood 2019
Margot Robbie bei der Premiere von „Once Upon a Time in Hollywood“ 2019 – Foto: Glenn Francis, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie arbeitet sie als Produzentin mit LuckyChap?

Der rote Faden der Margot Robbie Filme und Serien ist, dass sie ihre wichtigsten Projekte selbst möglich gemacht hat. 2014 gründete sie in Los Angeles gemeinsam mit Tom Ackerley, Josey McNamara und Sophia Kerr die Produktionsfirma LuckyChap Entertainment – mit dem erklärten Ziel, Geschichten über Frauen zu erzählen, die in Hollywood sonst kaum finanziert wurden. Die erste Produktion der Firma war 2017 gleich „I, Tonya“ und brachte Robbie ihre Oscar-Nominierung.

Es folgten unter anderem der weltweite Überraschungserfolg „Promising Young Woman“ (2020), den LuckyChap produzierte, und schließlich „Barbie“, dessen Rechte und Entwicklung die Firma über Jahre gegen viele Widerstände vorantrieb. Dieses Modell – als Produzentin Stoffe sichern, als Hauptdarstellerin das wirtschaftliche Risiko absichern – hat Robbies Karriere grundlegend verändert: Sie hängt nicht mehr von den Rollenangeboten anderer ab, sondern entscheidet selbst, welche Filme entstehen. Auch „Birds of Prey“ (2020) entstand so: ein Ensemblefilm über weibliche Comicfiguren, den es ohne ihre Initiative in dieser Form nicht gegeben hätte.

Welche Serien stehen am Anfang ihrer Karriere?

Ihre längste Rolle spielte Robbie nicht im Kino, sondern im Fernsehen: Von 2008 bis 2011 gehörte sie als Donna Freedman zur Besetzung der australischen Seifenoper „Nachbarn“ („Neighbours“) und war in 312 Episoden zu sehen – in dieser Zeit wurde sie in Australien bekannt und mehrfach für den Logie Award nominiert. 2022 kehrte sie für einen Gastauftritt in der Serie zurück. Begonnen hatte alles noch kleiner: 2008 stand sie in Gastrollen für die Serien „Elephant Princess“ und „City Homicide“ vor der Kamera und spielte in den australischen Independent-Filmen „Vigilante“ (2008) und „I.C.U.“ (2009) – Produktionen, die außerhalb Australiens kaum jemand sah, die ihr aber die Erfahrung für den Sprung in die Soap gaben.

Nach dem Wechsel in die USA folgte 2011 bis 2012 die Hauptrolle der Laura Cameron in der Serie „Pan Am“ über die gleichnamige Fluggesellschaft; die Serie wurde nach einer Staffel eingestellt, öffnete Robbie aber die Türen in Hollywood. Später blieb sie dem Fernsehen nur noch für Gastauftritte treu, etwa 2019 in einer Episode der Comedyserie „Dollface“. Die Serienanteile in der Übersicht der Margot Robbie Filme und Serien sind also überschaubar – ihre Karriere ist eine Kinokarriere.

Weitere Filme und neue Projekte

Zur vollständigen Filmografie gehören außerdem das Historiendrama „Maria Stuart, Königin von Schottland“ (2018), in dem sie als Elizabeth I. gegen Saoirse Ronan spielte, „Goodbye Christopher Robin“ (2017), „Whiskey Tango Foxtrot“ (2016), „Z for Zachariah“ (2015), „Suite française – Melodie der Liebe“ (2015) – am Set dieses Films lernte sie ihren späteren Mann Tom Ackerley kennen – sowie die Sprechrolle der Flopsi in den „Peter Hase“-Filmen (2018 und 2021). In „Amsterdam“ (2022) spielte sie an der Seite von Christian Bale, in Damien Chazelles „Babylon – Rausch der Ekstase“ (2022) die Stummfilm-Aufsteigerin Nellie LaRoy und in Wes Andersons „Asteroid City“ (2023) einen vielbeachteten Gastauftritt.

2025 folgte die Hauptrolle in „A Big Bold Beautiful Journey“. Ihr neuestes Projekt ist die Literaturverfilmung „Wuthering Heights – Sturmhöhe“ (2026), in der sie die Catherine Earnshaw spielt. Als Produzentin ist sie mit LuckyChap außerdem an Erfolgen wie „Promising Young Woman“ (2020) beteiligt – ein Feld, das ihre Filmografie längst um eine zweite, mindestens ebenso erfolgreiche Liste erweitert.

Häufige Fragen zu Margot Robbie Filmen und Serien

Welcher Film war Margot Robbies Durchbruch?

„The Wolf of Wall Street“ (2013) von Martin Scorsese, in dem sie Naomi Lapaglia an der Seite von Leonardo DiCaprio spielte.

Für welche Rolle wurde Margot Robbie für den Oscar nominiert?

Für ihre Darstellung der Eiskunstläuferin Tonya Harding in „I, Tonya“ (2017) wurde sie als beste Hauptdarstellerin für den Oscar und den Golden Globe nominiert.

Wie oft spielte Margot Robbie die Harley Quinn?

Dreimal: in „Suicide Squad“ (2016), „Birds of Prey“ (2020) und „The Suicide Squad“ (2021).

Was ist ihr erfolgreichster Film?

„Barbie“ (2023) spielte weltweit über 1,4 Milliarden US-Dollar ein und war der umsatzstärkste Film des Jahres 2023. Robbie spielte die Titelrolle und produzierte den Film mit ihrer Firma LuckyChap.

In welcher Serie wurde Margot Robbie bekannt?

In der australischen Seifenoper „Nachbarn“ („Neighbours“), in der sie von 2008 bis 2011 die Donna Freedman in 312 Episoden spielte.

Was ist ihr neuester Film?

„Wuthering Heights – Sturmhöhe“ (2026), eine Verfilmung des Romans von Emily Brontë, in der sie die Hauptrolle der Catherine Earnshaw spielt. Davor erschien 2025 „A Big Bold Beautiful Journey“.

Quellen: Wikipedia „Margot Robbie“ (Abruf: 29. Oktober 2026). Alle Angaben zu Filmen, Serien, Rollen und Auszeichnungen stammen aus dieser zitierfähigen Quelle.