In dieser Geschichte
  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Filme von Dakota Johnson im Überblick: Die Filmografie in der Tabelle
  3. Warum stammt Dakota Johnson aus einer echten Schauspieler-Dynastie?
  4. Wie wurde Dakota Johnson mit „Fifty Shades of Grey“ weltbekannt?
  5. Was zeigt sie in „Suspiria“ und anderen Arthouse-Filmen?
  6. Warum scheiterte „Madame Web“ an den Kinokassen?
  7. Warum gilt „Materialists“ als ihr gelungenes Comeback?
  8. Welche weiteren Filme von Dakota Johnson lohnen sich?
  9. Wo kann man Filme von Dakota Johnson streamen?
  10. Welche neuen Projekte stehen bei Dakota Johnson an?
  11. Häufige Fragen zu den Filmen von Dakota Johnson

Die Filme von Dakota Johnson erzählen eine ungewöhnliche Karriere: Die Schauspielerin (* 4. Oktober 1989 in Austin, Texas) wurde mit einer einzigen Rolle weltberühmt – und arbeitet seitdem konsequent daran, mehr zu sein als nur „Anastasia Steele“. Als Tochter von Don Johnson und Melanie Griffith und Enkelin von Hitchcock-Star Tippi Hedren stammt sie aus einer der bekanntesten Schauspielerfamilien Hollywoods. Ihr Schaffen umfasst inzwischen mehr als 40 Produktionen: Blockbuster, Horror-Remakes, Independent-Perlen und seit 2022 auch Filme, die sie selbst produziert. Dieser Überblick zeigt die wichtigsten Filme von Dakota Johnson – von „Fifty Shades of Grey“ über „Suspiria“ und „Madame Web“ bis zur gefeierten Romantik-Komödie „Materialists“.

Filme von Dakota Johnson – Dakota Johnson bei den Filmfestspielen von Cannes 2025
Dakota Johnson bei den Filmfestspielen von Cannes 2025 – Foto: Martin Kraft, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Filme von Dakota Johnson im Überblick: Die Filmografie in der Tabelle

Ihr Leinwanddebüt gab Dakota Johnson schon als Neunjährige: 1999 spielte sie in der Komödie „Verrückt in Alabama“ an der Seite ihrer Mutter Melanie Griffith. Danach dauerte es rund ein Jahrzehnt, bis sie 2010 in David Finchers „The Social Network“ wieder vor der Kamera stand. 2006 war sie bei den Golden Globe Awards zur „Miss Golden Globe“ gekürt worden – eine Ehre, die traditionell den Kindern prominenter Schauspieler zuteilwird. Die wichtigsten Filme ihrer Karriere im Überblick:

Film / SerieJahrRolle
Verrückt in Alabama1999Debüt an der Seite ihrer Mutter
The Social Network2010Amelia Ritter
21 Jump Street2012Fugazy
Ben and Kate (Serie)2012–2013Kate Fox
Need for Speed2014Anita
Fifty Shades of Grey2015Anastasia Steele
Black Mass2015Lindsey Cyr
A Bigger Splash2015Penelope
How to Be Single2016Alice
Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe2017Anastasia Steele
Fifty Shades of Grey – Befreite Lust2018Anastasia Steele
Suspiria2018Susie Bannion
Bad Times at the El Royale2018Emily Summerspring
The Peanut Butter Falcon2019Eleanor
The Friend2019Nicole Teague
The High Note2020Maggie Sherwoode
Frau im Dunkeln (The Lost Daughter)2021Nina
Cha Cha Real Smooth2022Domino
Überredung (Persuasion)2022Anne Elliot
Daddio – Eine Nacht in New York2023Girlie
Madame Web2024Cassandra Webb
Was ist Liebe wert – Materialists2025Lucy

Warum stammt Dakota Johnson aus einer echten Schauspieler-Dynastie?

Kaum eine Hollywood-Schauspielerin bringt so viel Filmgeschichte in der eigenen Familie mit. Ihre Großmutter Tippi Hedren wurde durch Alfred Hitchcocks „Die Vögel“ (1963) und „Marnie“ (1964) zur Ikone. Ihre Mutter Melanie Griffith feierte mit Filmen wie „Die Waffen der Frau“ (Working Girl), für den sie eine Oscar-Nominierung erhielt, ihre größten Erfolge. Ihr Vater Don Johnson wurde als Sonny Crockett in „Miami Vice“ zum Fernsehstar der 1980er-Jahre. Aufgewachsen ist Dakota Johnson zudem zeitweise mit ihrem Stiefvater Antonio Banderas, mit dem ihre Mutter fast zwei Jahrzehnte verheiratet war.

Dass sie mit neun Jahren an der Seite ihrer Mutter debütierte, war also weniger Zufall als Familientradition. Umso bemerkenswerter ist, dass sie sich danach Zeit ließ: Nach „Verrückt in Alabama“ besuchte sie zunächst die Schule und arbeitete als Model, bevor sie ab 2010 mit kleinen Rollen in „The Social Network“, „Beastly“ und „21 Jump Street“ ernsthaft in den Beruf einstieg. Die Kür zur „Miss Golden Globe“ 2006 – eine Rolle, die bei der Verleihung traditionell an Schauspielerkinder geht – war ein frühes Zeichen dafür, dass die Branche sie längst auf dem Zettel hatte.

Wie wurde Dakota Johnson mit „Fifty Shades of Grey“ weltbekannt?

Der große internationale Durchbruch kam 2015 mit der weiblichen Hauptrolle der Anastasia Steele in der Verfilmung von E. L. James‘ Bestseller „Fifty Shades of Grey“. An der Seite von Jamie Dornan als Christian Grey spielte Johnson eine Literaturstudentin, die sich auf eine ungewöhnliche Beziehung mit einem milliardenschweren Unternehmer einlässt. Der Film wurde zum weltweiten Phänomen, und auch die Fortsetzungen „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ (2017) und „Fifty Shades of Grey – Befreite Lust“ (2018) waren kommerziell erfolgreich: Zusammen spielte die Trilogie weltweit über 1,3 Milliarden US-Dollar ein.

Inszeniert wurde der erste Teil von Sam Taylor-Johnson, die beiden Fortsetzungen übernahm Regisseur James Foley. Johnson sprach später in Interviews offen darüber, dass die Dreharbeiten und die kreativen Entscheidungen hinter den Kulissen nicht immer einfach gewesen seien – blieb der Reihe aber bis zum Abschluss der Trilogie treu.

Für Johnson war der Erfolg ein zweischneidiges Schwert. Einerseits machte sie die Rolle über Nacht zum Weltstar – 2016 gewann sie den People’s Choice Award als beliebteste Drama-Schauspielerin und wurde für den BAFTA Rising Star Award nominiert. Andererseits wurde sie für dieselbe Rolle mit der Goldenen Himbeere als schlechteste Schauspielerin „ausgezeichnet“, und das Typecasting hing fortan über ihrer Karriere. Bezeichnend für ihren weiteren Weg: Noch im selben Jahr wie der erste „Fifty Shades“-Film drehte sie mit dem Gangsterdrama „Black Mass“ an der Seite von Johnny Depp und dem erotischen Thriller „A Bigger Splash“ mit Tilda Swinton zwei Filme, die bewusst Gegenentwürfe zu Anastasia Steele waren.

Dakota Johnson im Jahr 2014
Dakota Johnson im Jahr 2014, kurz vor ihrem Durchbruch mit Fifty Shades of Grey – Foto: Nigel Horsley, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Was zeigt sie in „Suspiria“ und anderen Arthouse-Filmen?

Wie ernst es Johnson mit der künstlerischen Seite ihres Berufs ist, zeigte sie 2018 in Luca Guadagninos „Suspiria“, der Neuverfilmung von Dario Argentos Horror-Klassiker von 1977. Als amerikanische Tänzerin Susie Bannion, die an einer Berliner Tanzschule in einen Hexenkult gerät, lieferte sie eine ihrer intensivsten Leistungen – körperlich fordernd, verstörend und meilenweit entfernt von ihrem Blockbuster-Image. Der Film feierte in Venedig Premiere und gilt heute als einer der ambitioniertesten Horrorfilme des Jahrzehnts.

In dieselbe Richtung weisen ihre weiteren Arthouse-Arbeiten: In Maggie Gyllenhaals Regiedebüt „Frau im Dunkeln“ (2021) spielt sie die junge Mutter Nina, deren Begegnung mit Olivia Colmans Figur einen Urlaub in Griechenland in ein psychologisches Kammerspiel verwandelt. In „Bad Times at the El Royale“ (2018) war sie Teil eines starken Ensembles um Jeff Bridges und Chris Hemsworth, und im berührenden Abenteuerfilm „The Peanut Butter Falcon“ (2019) begleitet sie als Betreuerin Eleanor einen jungen Mann mit Down-Syndrom (Zack Gottsagen) auf seiner Reise zu einer Wrestling-Schule – ein Film, der bei Publikum und Kritik gleichermaßen gut ankam.

Dakota Johnson im Interview zu Suspiria
Dakota Johnson im Interview zu Suspiria 2018 – Foto: MTV International, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Warum scheiterte „Madame Web“ an den Kinokassen?

2024 wagte Johnson den Schritt ins Superhelden-Genre – und erlebte den größten Flop ihrer Karriere. In Sonys Marvel-Film „Madame Web“ spielt sie die New Yorker Rettungssanitäterin Cassandra Webb, die hellseherische Fähigkeiten entwickelt. Der Film wurde von der Kritik nahezu einhellig verrissen, blieb an den Kinokassen weit hinter den Erwartungen eines Comic-Blockbusters zurück und brachte Johnson 2025 erneut die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin ein.

Bemerkenswert war ihr Umgang mit dem Misserfolg: Johnson sprach in Interviews offen darüber, dass sich der Film während der Produktion stark verändert habe und das fertige Werk wenig mit dem Drehbuch zu tun gehabt habe, für das sie unterschrieben hatte – eine für Hollywood ungewöhnlich ehrliche Einordnung, die ihr viel Anerkennung für ihre Aufrichtigkeit einbrachte. „Madame Web“ bleibt damit die Ausnahme in einer Filmografie, die sonst vor allem für kluge Rollenwahl steht.

Dakota Johnson bei der Premiere von Madame Web in Mexiko-Stadt
Dakota Johnson bei der Premiere von Madame Web in Mexiko-Stadt – Foto: Tomatazos, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Warum gilt „Materialists“ als ihr gelungenes Comeback?

Die Antwort auf den „Madame Web“-Flop folgte 2025: In „Was ist Liebe wert – Materialists“, dem zweiten Film von „Past Lives“-Regisseurin Celine Song, spielt Johnson die New Yorker Partnervermittlerin Lucy, die zwischen ihrem Ex-Freund, einem mittellosen Schauspieler (Chris Evans), und einem reichen Finanzier (Pedro Pascal) steht. Die elegant erzählte Romantik-Komödie wurde von der Kritik als intelligente, erwachsene Alternative zum üblichen Genre-Einerlei gelobt und entwickelte sich zu einem Publikumserfolg – der Beweis, dass Johnsons Gespür für Stoffe sie nach wie vor trägt.

Im selben Jahr war sie zudem in der Beziehungs-Komödie „Splitsville“ zu sehen, und beim Zurich Film Festival wurde sie 2025 mit dem Golden Eye Award für ihre Karriere geehrt – eine Auszeichnung, die unterstreicht, wie weit sie sich vom „Fifty Shades“-Etikett entfernt hat.

Dakota Johnson auf dem Green Carpet des Zurich Film Festival 2025
Dakota Johnson beim Zurich Film Festival 2025 – Foto: Quejaytee, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Welche weiteren Filme von Dakota Johnson lohnen sich?

Wer Johnson abseits der großen Titel entdecken will, findet mehrere Empfehlungen. In der Komödie „How to Be Single“ (2016) spielt sie die frisch getrennte Alice, die sich ins New Yorker Single-Leben stürzt. Im Musikdrama „The High Note“ (2020) ist sie als Assistentin Maggie zu sehen, die von einer eigenen Karriere als Produzentin träumt. Ein Höhepunkt der letzten Jahre ist „Cha Cha Real Smooth“ (2022): Johnson spielt darin die alleinerziehende Mutter Domino – und trat erstmals auch als Produzentin in Erscheinung.

Ebenfalls als Produzentin verantwortete sie „Am I OK?“ (2022) mit. Als Jane-Austen-Heldin Anne Elliot war sie 2022 in der Netflix-Verfilmung „Überredung“ zu sehen, und im Zwei-Personen-Stück „Daddio – Eine Nacht in New York“ (2023) trägt sie an der Seite von Sean Penn einen ganzen Film, der fast vollständig in einem Taxi spielt.

Ihre Anfänge schließlich zeigen der wilde Schul-Spaß „21 Jump Street“ (2012) und die Sitcom „Ben and Kate“ (2012–2013), in der sie die Titelrolle spielte. Einen Cameo-Auftritt hatte sie 2013 sogar im Serienfinale der US-Version von „The Office“. Düsterer wird es im Okkult-Thriller „Wounds“ (2019), in dem sie an der Seite von Armie Hammer einen verstörenden Fund verarbeitet, und in der schrägen Musik-Mockumentary „The Nowhere Inn“ (2020). Im Drama „The Friend“ (2019) spielt sie eine junge Frau, deren Krebsdiagnose das Leben zweier befreundeter Familien auf den Kopf stellt – eine ihrer leisesten und stärksten Rollen.

Wo kann man Filme von Dakota Johnson streamen?

Zwei ihrer bekanntesten Arbeiten sind fest bei Netflix zu Hause: „Frau im Dunkeln“ und „Überredung“ sind Netflix-Produktionen und dort dauerhaft abrufbar. „Cha Cha Real Smooth“ ist eine Produktion von Apple TV+. Die „Fifty Shades“-Trilogie und neuere Titel wie „Madame Web“ und „Materialists“ wechseln in Deutschland regelmäßig zwischen Anbietern wie Netflix, Amazon Prime Video und WOW und sind zusätzlich überall als Kauf- und Leihversionen verfügbar. Da die Rechte oft wechseln, lohnt sich vor dem Filmabend ein kurzer Blick auf die aktuelle Verfügbarkeit.

Welche neuen Projekte stehen bei Dakota Johnson an?

2026 folgt mit „Verity – Dunkle Geheimnisse“ die Verfilmung des gleichnamigen Thriller-Bestsellers von Colleen Hoover unter der Regie von Michael Showalter, in dem Johnson die Hauptrolle übernimmt – nach dem Erfolg der Hoover-Verfilmung „Nur noch ein einziges Mal“ ein Projekt mit eingebautem Publikum.

Und als Produzentin baut sie ihre Arbeit hinter der Kamera weiter aus: Gemeinsam mit Ro Donnelly gründete sie die Produktionsfirma TeaTime Pictures, über die sie seit 2022 eigene Stoffe entwickelt und in denen sie Uzunehmend selbst bestimmt, welche Geschichten erzählt werden – als Produzentin war sie bereits an „Cha Cha Real Smooth“ und „Am I OK?“ beteiligt, bei „Daddio“ trat sie ebenfalls als Produzentin in Erscheinung. Dakota Johnson hat sich damit vom „Fifty Shades“-Phänomen zu einer der eigenständigsten Schauspielerinnen ihrer Generation entwickelt.

Häufige Fragen zu den Filmen von Dakota Johnson

Für welchen Film wurde Dakota Johnson weltberühmt?

Für „Fifty Shades of Grey“ (2015). Als Anastasia Steele an der Seite von Jamie Dornan spielte sie die Hauptrolle in der Verfilmung von E. L. James‘ Bestseller; die Trilogie spielte weltweit über 1,3 Milliarden US-Dollar ein.

Wer sind die Eltern von Dakota Johnson?

Die Schauspieler Don Johnson und Melanie Griffith. Ihre Großmutter ist Tippi Hedren, bekannt aus Hitchcocks „Die Vögel“. Ihr Leinwanddebüt gab Dakota Johnson 1999 als Neunjährige an der Seite ihrer Mutter in „Verrückt in Alabama“.

Welche Rolle spielt sie in „Madame Web“?

Die Rettungssanitäterin Cassandra „Cassie“ Webb, die nach einem Unfall hellseherische Fähigkeiten entwickelt. Der Film von 2024 gilt als einer der größten Superhelden-Flops der letzten Jahre.

Worum geht es in „Materialists“?

Johnson spielt die New Yorker Partnervermittlerin Lucy, die sich zwischen ihrem Ex (Chris Evans) und einem reichen Kunden (Pedro Pascal) entscheiden muss. Der Film von Celine Song kam 2025 in die Kinos und wurde von der Kritik gelobt.

Ist Dakota Johnson auch Produzentin?

Ja. Seit 2022 tritt sie als Produzentin in Erscheinung, unter anderem bei „Cha Cha Real Smooth“ und „Am I OK?“, in denen sie auch die Hauptrollen spielt.

Wie alt ist Dakota Johnson und woher kommt sie?

Sie wurde am 4. Oktober 1989 in Austin, Texas, geboren.

Quellen: Wikipedia „Dakota Johnson“ (Abruf: 29. Oktober 2026) mit Filmografie und Auszeichnungen; Wikipedia-Filmartikel zu „Fifty Shades of Grey“, „Suspiria“, „Madame Web“ und „Materialists“. Alle Angaben zu Rollen, Preisen und Einspielergebnissen beschränken sich auf öffentlich dokumentierte Fakten.