In dieser Geschichte
- Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Wer ist Margaret Qualley?
- Filme von Margaret Qualley: Die Filmografie im Überblick
- Wie wurde Margaret Qualley durch „The Leftovers“ bekannt?
- Warum gilt „Once Upon a Time in Hollywood“ als ihr Kino-Durchbruch?
- Was macht „Maid“ zu ihrer wichtigsten Serie?
- Welche Rolle spielt Margaret Qualley in „The Substance“?
- Welche Filme hat sie mit Ethan Coen gedreht?
- Warum kennt man sie auch aus Werbung und Videospielen?
- Weitere Filme von Margaret Qualley
- Warum arbeitet Margaret Qualley so oft mit Autorenfilmern?
- Welche Filme von Margaret Qualley kommen als Nächstes?
- Wo kann man Filme von Margaret Qualley streamen?
- Häufige Fragen zu den Filmen von Margaret Qualley
Filme von Margaret Qualley stehen für eine der ungewöhnlichsten Karrieren Hollywoods: Die Tochter von Andie MacDowell wollte eigentlich Balletttänzerin werden, wurde dann Model – und gehört heute zu den gefragtesten Schauspielerinnen ihrer Generation. Ob als rebellische Teenagerin in „The Leftovers“, als Manson-Anhängerin bei Quentin Tarantino, als junge Mutter in „Maid“ oder als jüngeres Ich von Demi Moore in „The Substance“: Qualley sucht sich Rollen, die hängen bleiben. Dieser Überblick zeigt alle wichtigen Filme von Margaret Qualley und ihre Serien – mit Rollen, Hintergrundfakten, einer kompletten Filmografie-Tabelle und Tipps, wo man die Titel streamen kann.

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Wer ist Margaret Qualley?
Sarah Margaret Qualley wurde am 23. Oktober 1994 in Kalispell im US-Bundesstaat Montana geboren. Sie ist das jüngste von drei Kindern der Schauspielerin Andie MacDowell und des früheren Models Paul Qualley; ihre ältere Schwester Rainey Qualley ist ebenfalls Schauspielerin und Sängerin.
Aufgewachsen ist Qualley zunächst auf einer Ranch in Montana und später in Asheville, North Carolina. Ihr ursprünglicher Berufswunsch war der Tanz: Mit 16 verbrachte sie Ferien am American Ballet Theatre in New York, später sammelte sie an der Royal Academy of Dramatic Art in London erste Schauspielerfahrungen. Aus der Tänzerin wurde ein Model – und aus dem Model eine Schauspielerin, deren Schaffen inzwischen rund drei Dutzend Produktionen umfasst. Seit Sommer 2025 ist Qualley zudem Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die die Oscars vergibt.
| Steckbrief | Angabe |
| Vollständiger Name | Sarah Margaret Qualley |
| Geboren | 23. Oktober 1994 in Kalispell, Montana (USA) |
| Familie | Tochter von Schauspielerin Andie MacDowell |
| Ausbildung | Ballett (American Ballet Theatre), Schauspielkurse an der RADA in London |
| Durchbruch | The Leftovers (2014–2017) als Jill Garvey |
| Bekannteste Rollen | Pussycat (Once Upon a Time in Hollywood), Alex (Maid), Sue (The Substance) |
| Wichtige Nominierungen | Emmy 2019 und 2022; Golden Globe 2022 und 2025 |
| Besonderheiten | Tanz-Hauptrolle im Clip „Kenzo World“ (2016); Rollen in den Videospielen Death Stranding und Death Stranding 2 |
Filme von Margaret Qualley: Die Filmografie im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Filme von Margaret Qualley und ihre Serienauftritte in chronologischer Reihenfolge – von der kleinen Debütrolle bis zu den aktuellen Kinoproduktionen.
| Film / Serie | Jahr | Rolle / Anmerkung |
| Palo Alto | 2013 | Filmdebüt (kleine Rolle) |
| The Leftovers | 2014–2017 | Jill Garvey (Serie, 19 Folgen) |
| The Nice Guys | 2016 | Amelia |
| Death Note | 2017 | Netflix-Film |
| Jean Seberg – Against all Enemies | 2019 | Jean Seberg (Titelrolle) |
| Once Upon a Time in Hollywood | 2019 | Pussycat |
| Fosse/Verdon | 2019 | Ann Reinking (Miniserie) |
| Io | 2019 | Hauptrolle (Netflix-Film) |
| Mein Jahr in New York | 2020 | Joanna Rakoff |
| Maid | 2021 | Alex (Miniserie, 10 Folgen) |
| Stars at Noon | 2022 | Hauptrolle |
| Sanctuary | 2022 | Hauptrolle |
| Poor Things | 2023 | Felicity |
| Drive-Away Dolls | 2024 | Jamie |
| Kinds of Kindness | 2024 | mehrere Rollen |
| The Substance | 2024 | Sue |
| Blue Moon | 2025 | Nebenrolle |
| Honey Don’t! | 2025 | Honey (Titelrolle) |
| Happy Gilmore 2 | 2025 | Nebenrolle |
| Das Ende der Sterne (The Dog Stars) | 2026 | an der Seite von Jacob Elordi |
Wie wurde Margaret Qualley durch „The Leftovers“ bekannt?
Bevor die Filme von Margaret Qualley die Kinoleinwände erreichten, kam der Serien-Durchbruch: In der HBO-Serie „The Leftovers“ (2014–2017) spielte sie in 19 Folgen Jill Garvey, die Tochter der von Justin Theroux gespielten Hauptfigur. Die düstere Dramaserie über eine Welt nach dem plötzlichen Verschwinden von zwei Prozent der Menschheit gilt heute als eine der besten Serien ihres Jahrzehnts – und machte die damals 19-Jährige einem internationalen Publikum bekannt. Parallel sammelte Qualley erste Kinoerfahrung: Nach ihrem Debüt in „Palo Alto“ (2013) war sie 2016 in der Krimikomödie „The Nice Guys“ an der Seite von Ryan Gosling und Russell Crowe zu sehen.

Warum gilt „Once Upon a Time in Hollywood“ als ihr Kino-Durchbruch?
2019 besetzte Quentin Tarantino Qualley in seinem Film „Once Upon a Time in Hollywood“ als Pussycat, ein Mitglied der Manson-Family, das den von Brad Pitt gespielten Stuntman Cliff Booth per Anhalter mitnimmt – eine kurze, aber enorm einprägsame Rolle. Der Film wurde ihr Sprungbrett ins große Kino: Gemeinsam mit dem Ensemble wurde sie für den Screen Actors Guild Award nominiert.
Im selben Jahr zeigte sie in der Miniserie „Fosse/Verdon“ als Tänzerin Ann Reinking eine ganz andere Seite und erhielt dafür ihre erste Emmy-Nominierung. Ebenfalls 2019 spielte sie die Titelrolle in „Jean Seberg – Against all Enemies“ über die gleichnamige Schauspielerin und Aktivistin, und 2020 folgte die Hauptrolle der Joanna Rakoff in „Mein Jahr in New York“, der als Eröffnungsfilm der 70. Berlinale lief.
Was macht „Maid“ zu ihrer wichtigsten Serie?
Die Netflix-Miniserie „Maid“ (2021) ist für viele Zuschauer der Höhepunkt unter den Filmen und Serien von Margaret Qualley: In zehn Folgen spielt sie die junge Mutter Alex, die mit ihrer kleinen Tochter aus einer gewalttätigen Beziehung flieht und sich als Putzfrau durchschlägt. Das Besondere: Ihre Serien-Mutter wird von ihrer echten Mutter gespielt – Andie MacDowell steht in „Maid“ als exzentrische Künstlerin Paula vor der Kamera. Die Serie wurde weltweit ein Streaming-Erfolg, und Qualley erhielt für ihre Leistung Nominierungen für den Emmy und den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie.

Welche Rolle spielt Margaret Qualley in „The Substance“?
In Coralie Fargeats Body-Horrorfilm „The Substance“ (2024) spielt Qualley die Rolle der Sue – die jüngere, „bessere“ Version der von Demi Moore dargestellten Fitness-Ikone Elisabeth Sparkle, die durch eine mysteriöse Substanz entsteht. Der Film feierte in Cannes Premiere, wurde ein internationaler Kritiker- und Publikumserfolg und brachte Qualley eine weitere Golden-Globe-Nominierung als beste Nebendarstellerin ein, dazu Nominierungen für den Saturn Award, den Satellite Award und den Critics‘ Choice Movie Award. Wer die Filme von Margaret Qualley entdecken will, kommt an diesem Titel nicht vorbei: Kaum eine Rolle zeigt ihre Wandlungsfähigkeit zwischen Verletzlichkeit und kalter Perfektion besser.

Welche Filme hat sie mit Ethan Coen gedreht?
Gleich zweimal arbeitete Qualley mit Ethan Coen zusammen: In der schrillen Roadmovie-Komödie „Drive-Away Dolls“ (2024) spielt sie die Hauptrolle der Jamie, die mit ihrer Freundin in einen Koffer voller Geheimnisse gerät. In „Honey Don’t!“ (2025) übernahm sie die Titelrolle der Privatdetektivin Honey O’Donahue, die in einer kalifornischen Kleinstadt in einer Mordserie ermittelt – der Film wurde 2025 in Cannes gezeigt. Dazu kommen Zusammenarbeiten mit Yorgos Lanthimos in „Poor Things“ (2023) und dem Episodenfilm „Kinds of Kindness“ (2024), in dem sie gleich mehrere Rollen übernahm, sowie ein Auftritt in „Happy Gilmore 2″ (2025) an der Seite von Adam Sandler.
Warum kennt man sie auch aus Werbung und Videospielen?
Ihre Tanzausbildung machte Qualley 2016 zum Gesicht eines der berühmtesten Werbeclips des Jahrzehnts: In „Kenzo World“, inszeniert von Spike Jonze, tanzt sie in einer wilden Choreografie durch ein Hotel – der Clip ging weltweit viral. Auch Gamer kennen ihr Gesicht: In Hideo Kojimas Videospiel „Death Stranding“ (2019) spielte sie die Rollen von Mama und Lockne, in der Fortsetzung „Death Stranding 2: On the Beach“ (2025) kehrte sie zurück. Diese Bandbreite – Arthouse-Kino, Streaming-Hits, Werbung und Spiele – macht die Filme von Margaret Qualley so abwechslungsreich.
Weitere Filme von Margaret Qualley
- Sidney Hall (2017) – Drama um einen verschwundenen Schriftsteller
- Novitiate (2017) – Drama über junge Nonnen in den 1960er-Jahren
- Donnybrook – Below the Belt (2018) – düsterer Thriller aus dem amerikanischen Mittleren Westen
- Native Son (2019) – Literaturverfilmung nach Richard Wright
- Adam (2019) – Coming-of-Age-Komödie
- Strange But True (2019) – Mystery-Thriller
- Stars at Noon (2022) – Thriller von Claire Denis aus Nicaragua
- Sanctuary (2022) – intensives Kammerspiel mit Christopher Abbott
- Blue Moon (2025) – Musikfilm von Richard Linklater
Warum arbeitet Margaret Qualley so oft mit Autorenfilmern?
Auffällig an den Filmen von Margaret Qualley ist die Liste der Regisseurinnen und Regisseure: Quentin Tarantino, Yorgos Lanthimos, Claire Denis, Ethan Coen, Richard Linklater, Coralie Fargeat und Ridley Scott – Qualley arbeitet fast ausschließlich mit Filmemachern, die eine unverwechselbare Handschrift haben. Den Grundstein legte ihre Tanzausbildung: Disziplin, Körperbeherrschung und die Fähigkeit, Stimmungen ohne Worte zu erzählen, machen sie für Regisseure interessant, die ihren Darstellern viel abverlangen. In „Stars at Noon“ (2022) von Claire Denis spielte sie eine junge Amerikanerin, die im politischen Ausnahmezustand Nicaraguas gestrandet ist – ein ruhiger, fiebriger Film, der fast allein auf ihrer Präsenz ruht.
Im Kammerspiel „Sanctuary“ (2022) trägt sie gemeinsam mit Christopher Abbott einen ganzen Film in einem einzigen Hotelzimmer: ein psychologisches Duell zwischen einer Domina und ihrem reichen Klienten, das Kritikern als Schauspiel-Feuerwerk galt. Auch ihre Zusammenarbeit mit Lanthimos zeigt diese Bandbreite: In „Poor Things“ (2023) war sie in der Rolle der Felicity Teil des skurrilen Ensembles um Emma Stone, in „Kinds of Kindness“ (2024) übernahm sie im Episodenformat gleich mehrere Figuren. Wer ihre Karriere verfolgt, erkennt ein Muster: Qualley wählt nicht die größten Blockbuster, sondern die interessantesten Rollen – und genau das hat sie zu einer der angesehensten Schauspielerinnen ihrer Generation gemacht.
Welche Filme von Margaret Qualley kommen als Nächstes?
Für 2026 stehen gleich mehrere Filme von Margaret Qualley an: In Ridley Scotts postapokalyptischem Drama „Das Ende der Sterne“ (The Dog Stars) spielt sie an der Seite von Jacob Elordi, Guy Pearce und Josh Brolin. Dazu kommen der Thriller „How to Make a Killing – Todsicheres Erbe“ und das romantische Drama „Love of Your Life“. Nach dem Erfolg von „The Substance“ und „Honey Don’t!“ dürfte Qualley damit endgültig in der ersten Liga Hollywoods angekommen sein.

Wo kann man Filme von Margaret Qualley streamen?
„Maid“ ist eine Netflix-Miniserie und dauerhaft bei Netflix zu sehen; auch die Netflix-Filme „Death Note“ (2017) und „Io“ (2019) mit Qualley in Hauptrollen laufen dort. „The Leftovers“ stammt von HBO und ist in Deutschland über Sky beziehungsweise den Streamingdienst WOW abrufbar. Bei Kinofilmen wie „The Substance“, „Once Upon a Time in Hollywood“ oder „Poor Things“ wechseln die Streaming-Anbieter regelmäßig – hier lohnt sich der Blick in die aktuellen Kataloge von Netflix, Prime Video und Disney+. Viele Titel sind außerdem bei den gängigen Anbietern digital zu leihen oder zu kaufen.
Häufige Fragen zu den Filmen von Margaret Qualley
Welcher ist der bekannteste Film von Margaret Qualley?
International am meisten besprochen wurden „The Substance“ (2024) und „Once Upon a Time in Hollywood“ (2019). Ihre bekannteste Serie ist die Netflix-Miniserie „Maid“ (2021).
Ist Margaret Qualley die Tochter von Andie MacDowell?
Ja. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Andie MacDowell, ihr Vater das frühere Model Paul Qualley. In „Maid“ spielte MacDowell auch auf dem Bildschirm ihre Mutter.
Welche Rolle spielt Margaret Qualley in „The Substance“?
Sie spielt Sue, die jüngere Version der Hauptfigur Elisabeth Sparkle (Demi Moore), die durch die titelgebende Substanz entsteht. Die Rolle brachte ihr unter anderem eine Golden-Globe-Nominierung ein.
In welcher Serie wurde Margaret Qualley bekannt?
Ihr Durchbruch war die HBO-Serie „The Leftovers“ (2014–2017), in der sie in 19 Folgen Jill Garvey spielte.
War Margaret Qualley wirklich Tänzerin?
Ja, sie trainierte Ballett, unter anderem am American Ballet Theatre in New York. Ihr Tanztalent zeigt sich im berühmten Werbeclip „Kenzo World“ (2016) und in der Miniserie „Fosse/Verdon“ (2019).
Welche Filme von Margaret Qualley kommen 2026?
Angekündigt sind unter anderem Ridley Scotts „Das Ende der Sterne“ (The Dog Stars) an der Seite von Jacob Elordi sowie „How to Make a Killing – Todsicheres Erbe“ und „Love of Your Life“.
Quellen: Wikipedia „Margaret Qualley“ (deutsch und englisch, Abruf: 29. Oktober 2026) – https://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Qualley und https://en.wikipedia.org/wiki/Margaret_Qualley. Alle Angaben zu Rollen, Jahren und Nominierungen stammen aus diesen Filmografien; Streaming-Verfügbarkeiten können sich ändern.



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