In dieser Geschichte
  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Tom Holland Filme und Serien im Überblick: Die wichtigsten Titel
  4. Wie wurde Tom Holland als Kind zum Musical-Star?
  5. Wie gelang ihm mit „The Impossible“ der Durchbruch?
  6. Warum gilt er als der beliebteste Spider-Man?
  7. Welche ernsten Rollen spielte er abseits von Marvel?
  8. In welchen Filmen ist nur seine Stimme zu hören?
  9. Was kommt 2026? „Die Odyssee“ und „Spider-Man: Brand New Day“
  10. Wo kann man Tom Hollands Filme streamen?
  11. Häufige Fragen zu Tom Holland Filmen und Serien

Tom Holland Filme und Serien erzählen eine der ungewöhnlichsten Karrieren seiner Generation: Mit neun Jahren begann der Londoner zu tanzen, mit zwölf stand er als Billy Elliot auf der Musical-Bühne, mit 16 überlebte er im Kino einen Tsunami – und mit 20 wurde er zum Gesicht von Marvels Spider-Man. Thomas Stanley „Tom“ Holland wurde am 1. Juni 1996 in Kingston upon Thames als ältester von vier Söhnen des Comedians und Autors Dominic Holland und der Fotografin Nicola Elizabeth Holland geboren.

Dieser Überblick versammelt seine wichtigsten Filme und Serien – vom Kinderstar-Durchbruch „The Impossible“ über die milliardenschweren Marvel-Blockbuster bis zu den ernsten Rollen in „The Devil All the Time“ und „The Crowded Room“ und seinem doppelten Kinojahr 2026 mit „Die Odyssee“ und „Spider-Man: Brand New Day“.

Tom Holland Filme und Serien – Tom Holland 2019 in Bali
Tom Holland 2019 in Bali – Foto: Purplehighlighter24, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Inhaltsverzeichnis

Tom Holland Filme und Serien im Überblick: Die wichtigsten Titel

Film / SerieJahrRolle
Billy Elliot the Musical (Bühne)2008–2010Michael, später Billy Elliot
Arrietty – Die wundersame Welt der Borger (Stimme)2010Shō (englische Synchronstimme)
The Impossible2012Lucas
Wölfe (Wolf Hall, Serie)2015Gregory Cromwell
Im Herzen der See2015Thomas Nickerson (jung)
The First Avenger: Civil War2016Peter Parker / Spider-Man
Die versunkene Stadt Z2016Jack Fawcett
Spider-Man: Homecoming2017Peter Parker / Spider-Man
Avengers: Infinity War2018Peter Parker / Spider-Man
Avengers: Endgame2019Peter Parker / Spider-Man
Spider-Man: Far From Home2019Peter Parker / Spider-Man
Onward: Keine halben Sachen (Stimme)2020Ian Lightfoot
The Devil All the Time2020Arvin Russell
Cherry – Das Ende aller Unschuld2021Cherry
Chaos Walking2021Todd Hewitt
Spider-Man: No Way Home2021Peter Parker / Spider-Man
Uncharted2022Nathan „Nate“ Drake
The Crowded Room (Serie)2023Danny Sullivan
Die Odyssee2026Telemachos
Spider-Man: Brand New Day2026Peter Parker / Spider-Man

Wie wurde Tom Holland als Kind zum Musical-Star?

Holland begann mit neun Jahren zu tanzen und wurde 2006 von der Choreografin Lynne Page entdeckt. Über sie kam er 2008 zu „Billy Elliot the Musical“ in London: Zunächst spielte er Michael, den besten Freund der Titelfigur, noch im September desselben Jahres übernahm er die Hauptrolle des Billy Elliot selbst. Am fünften Jahrestag der Premiere im Mai 2010 stand er erneut als Billy auf der Bühne. Die Jahre im West End waren seine eigentliche Schauspielschule – Tanz, Akrobatik und Bühnenpräsenz, die später den körperbetonten Spider-Man-Stil prägen sollten.

Parallel begann die Filmarbeit: 2010 lieh er in der englischen Fassung des Studio-Ghibli-Films „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ der Hauptfigur Shō seine Stimme, 2013 war er im Drama „Locke“ (deutsch „No Turning Back“) als Stimme von Eddie Locke zu hören. Es folgte die britische Miniserie „Wölfe“ (2015), in der er Gregory Cromwell spielte, den Sohn des Reformators Thomas Cromwell – ein früher Beweis, dass er auch in historischen Stoffen besteht.

Wie gelang ihm mit „The Impossible“ der Durchbruch?

Der Kinodurchbruch kam 2012 mit dem Katastrophenfilm „The Impossible“ von J. A. Bayona. Holland spielte an der Seite von Naomi Watts und Ewan McGregor den Sohn Lucas, der mit seiner Familie den Tsunami im Indischen Ozean 2004 überlebt. Für diese Rolle war der 16-Jährige für achtzehn internationale Film- und Kritikerpreise nominiert – darunter den Saturn Award, den spanischen Goya und den Young Artist Award – und durfte acht der Preise auch entgegennehmen. Kritiker lobten vor allem, wie unverstellt er Angst, Überlebenswillen und Fürsorge für seine verletzte Mutter spielte. Bereits 2013 hatte er zudem in der Endzeit-Literaturverfilmung „How I Live Now“ eine der Hauptrollen übernommen und damit früh gezeigt, dass er auch düstere Stoffe tragen kann.

2015 folgte mit „Im Herzen der See“ von Ron Howard die nächste große Produktion: Holland spielte den jungen Thomas Nickerson an Bord des Walfangschiffs Essex, an der Seite von Chris Hemsworth. Im selben Zeitraum wechselten sich Abenteuer („Die versunkene Stadt Z“, 2016, als Jack Fawcett) und düstere Stoffe ab. Doch der Karriereschritt, der alles verändern sollte, war da bereits besiegelt: Im Juni 2015 wurde bekannt, dass Holland der neue Spider-Man des Marvel Cinematic Universe wird.

Tom Holland bei der Comic-Con 2016 in San Diego
Tom Holland bei der San Diego Comic-Con 2016 – Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Warum gilt er als der beliebteste Spider-Man?

Seinen ersten Auftritt als Peter Parker hatte Holland 2016 in „The First Avenger: Civil War“ – und wurde von Kritik und Publikum sofort als der neue Spider-Man begrüßt. Gelobt wurden sein jugendliches Alter und seine akrobatische Beweglichkeit: Dank seiner Turner- und Tanzausbildung führte er viele Stunts selbst aus, inklusive des berühmten Flips bei seinem ersten Auftritt. Selbst Tobey Maguire, der Spider-Man ab 2002 verkörpert hatte, gratulierte ihm zur Einführung ins MCU.

„Spider-Man: Homecoming“ startete im Juli 2017 in den deutschen Kinos, gefolgt von „Avengers: Infinity War“ (2018) und „Avengers: Endgame“ (2019). „Spider-Man: Far From Home“ (2019) spielte weltweit 1,13 Milliarden US-Dollar ein. Der bisherige Höhepunkt kam im Dezember 2021: „Spider-Man: No Way Home“ brachte Holland mit den früheren Spider-Man-Darstellern Tobey Maguire und Andrew Garfield zusammen, spielte rund 1,9 Milliarden US-Dollar ein und zählt zu den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. 2017 hatte Holland bereits den BAFTA Rising Star Award als bester Nachwuchsdarsteller erhalten; 2022 gewann er bei den MTV Movie & TV Awards den Preis für die beste Performance in einem Film. Insgesamt verkörperte er Spider-Man bislang in sieben MCU-Filmen.

Welche ernsten Rollen spielte er abseits von Marvel?

Parallel zum Marvel-Ruhm baute Holland gezielt ein zweites Standbein mit düsteren Stoffen auf. In der Netflix-Produktion „The Devil All the Time“ (2020) spielte er Arvin Russell, einen vom rechten Weg abgekommenen, tragischen Heranwachsenden in einem von Gewalt geprägten ländlichen Amerika – eine Rolle, die ihm Kritikerlob für seine Wandlungsfähigkeit einbrachte. In „Cherry – Das Ende aller Unschuld“ (2021) von Anthony und Joe Russo verkörperte er einen traumatisierten Veteranen, der in die Kriminalität abrutscht; derselbe Stoff nach dem Roman von Nico Walker zeigte ihn so weit weg vom freundlichen Netzschwinger wie nie zuvor.

2021 folgte die Science-Fiction-Verfilmung „Chaos Walking“ als Todd Hewitt an der Seite von Daisy Ridley. Schon 2017 hatte er im Historiendrama „Edison – Ein Leben voller Licht“, das beim Toronto International Film Festival Premiere feierte, den Wirtschaftsmagnaten Samuel Insull gespielt – ein weiterer Beleg dafür, wie gezielt er Rollen außerhalb des Superhelden-Genres suchte.

Den vorerst größten Serienauftritt hatte Holland 2023 mit „The Crowded Room“: In zehn Folgen spielte er die Hauptrolle des Danny Sullivan in einem psychologischen Thriller-Drama – eine intensive Charakterstudie, die er auch als Produzent mitverantwortete. Zuvor hatte er Anfang 2022 mit der Videospielverfilmung „Uncharted“ als Schatzsucher Nathan Drake bewiesen, dass er auch außerhalb von Marvel einen Actionfilm an der Kinokasse tragen kann; an seiner Seite spielten Mark Wahlberg und Antonio Banderas.

Tom Holland bei den MTV Movie & TV Awards 2018
Tom Holland bei den MTV Movie & TV Awards 2018 – Foto: MTV International, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

In welchen Filmen ist nur seine Stimme zu hören?

Hollands Stimme ist ein eigenes Kapitel seiner Filmografie. Nach „Arrietty“ (2010) und „Locke“ (2013) folgten drei große Animationsrollen: In „Spione Undercover – Eine wilde Verwandlung“ (2019) sprach er den jungen Technik-Tüftler Walter Beckett, in „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ (2020) den Hund Jip und in Pixars „Onward: Keine halben Sachen“ (2020) den Elfenjungen Ian Lightfoot – an der Seite von Chris Pratt, der seinen älteren Bruder Barley sprach. „Onward“ blieb dabei der künstlerisch stärkste der drei Filme und zeigte, dass Hollands verletzliche, jugendliche Stimme auch ohne sein Gesicht eine Hauptrolle tragen kann. In den deutschsprachigen Fassungen seiner Filme ist übrigens seit „Edge of Winter“ Christian Zeiger seine deutsche Stammstimme.

Was kommt 2026? „Die Odyssee“ und „Spider-Man: Brand New Day“

2026 wurde zum größten Kinojahr seiner Karriere: In Christopher Nolans „Die Odyssee“ spielte Holland den Telemachos, den Sohn des Odysseus (Matt Damon) und der Penelope (Anne Hathaway). Die Rolle war im Vorfeld Gegenstand vieler Spekulationen gewesen – zeitweise war sogar gerätselt worden, Holland könne Odysseus selbst spielen –, bevor offiziell bestätigt wurde, dass er den Sohn darstellt, der sich auf die Suche nach seinem verschollenen Vater macht. Daneben kehrte er 2026 erneut als Spider-Man in „Spider-Man: Brand New Day“ zurück und führte damit die erfolgreichste Rolle seiner Karriere in eine neue Phase.

Privat gab es ebenfalls Schlagzeilen: Holland ist seit 2021 mit seiner Schauspielkollegin Zendaya liiert, die er 2016 am Set von „Spider-Man“ kennenlernte; 2026 gab sich das Paar das Ja-Wort. Beruflich wie privat ist Holland damit von der Nachwuchshoffnung endgültig zu einem der prägenden Stars seiner Generation geworden – die nächsten Projekte werden zeigen, ob er den Schwerpunkt künftig stärker auf Prestige-Stoffe wie „Die Odyssee“ oder auf das Marvel-Universum legt.

Tom Holland bei den Kids
Tom Holland bei den Kids‘ Choice Awards 2022 – Foto: NickRewind, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Wo kann man Tom Hollands Filme streamen?

Die Streaming-Lage ist bei Holland zweigeteilt. Die Marvel-Filme des MCU liegen im Abo vor allem bei Disney+, allen voran die Avengers-Teile; die Solo-„Spider-Man“-Filme stammen dagegen von Sony und rotieren in Deutschland regelmäßig zwischen mehreren Anbietern, darunter zeitweise auch Netflix. Fest steht: „The Devil All the Time“ ist eine Netflix-Produktion und entsprechend dauerhaft dort zu finden, während „Cherry“ bei Apple TV+ erschien und „The Crowded Room“ ebenfalls dort läuft. „Uncharted“ und „The Impossible“ wechseln als Lizenz-Titel die Anbieter. Weil sich das Angebot laufend ändert, empfiehlt sich vor dem Filmabend ein kurzer Check in einem Streaming-Verzeichnis wie JustWatch (Stand: Oktober 2026).

Häufige Fragen zu Tom Holland Filmen und Serien

In wie vielen Filmen spielte Tom Holland den Spider-Man?

Bislang in sieben Filmen des Marvel Cinematic Universe: „The First Avenger: Civil War“, „Spider-Man: Homecoming“, „Avengers: Infinity War“, „Avengers: Endgame“, „Spider-Man: Far From Home“, „Spider-Man: No Way Home“ sowie 2026 „Spider-Man: Brand New Day“. Dazu kommt ein kurzer Auftritt in „Venom: Let There Be Carnage“.

Welcher war Tom Hollands erster großer Film?

Sein Durchbruch war der Katastrophenfilm „The Impossible“ (2012), in dem er mit 16 Jahren an der Seite von Naomi Watts und Ewan McGregor einen Tsunami-Überlebenden spielte und dafür acht internationale Preise gewann. Seine allererste Bühnenhauptrolle war zuvor der Billy Elliot im Londoner Musical.

Welche Rolle spielt Tom Holland in „Die Odyssee“?

Er spielt Telemachos, den Sohn von Odysseus (Matt Damon) und Penelope (Anne Hathaway), der sich auf die Suche nach seinem Vater macht. Der Film von Christopher Nolan kam 2026 in die Kinos.

Hat Tom Holland auch ernste Rollen gespielt?

Ja, mehrere: Arvin Russell in der Netflix-Produktion „The Devil All the Time“ (2020), den traumatisierten Veteranen in „Cherry“ (2021) und die Hauptrolle des Danny Sullivan in der Serie „The Crowded Room“ (2023). Diese Projekte gelten als sein bewusstes Gegenprogramm zum Marvel-Image.

In welchen Animationsfilmen ist Tom Hollands Stimme zu hören?

In „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ (Shō), „Spione Undercover“ (Walter Beckett), „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ (der Hund Jip) und Pixars „Onward: Keine halben Sachen“ (Ian Lightfoot).

Ist Tom Holland mit Zendaya verheiratet?

Die beiden lernten sich 2016 am Set von „Spider-Man“ kennen und sind seit 2021 ein Paar; 2026 gaben sie sich nach übereinstimmenden Berichten und Hollands eigener Bestätigung das Ja-Wort.

Tom Holland beim Golfturnier in Wentworth 2023
Tom Holland beim Pro-Am-Golfturnier im Wentworth Club 2023 – Foto: ChristopherJClarke, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Quellen: Wikipedia „Tom Holland (Schauspieler)“ und „Die Odyssee (2026)“ (deutsch, Abruf: Oktober 2026). Streaming-Angaben Stand Oktober 2026; Kataloge können sich kurzfristig ändern.