In dieser Geschichte
  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Deutscher Fernsehpreis 2026 Gewinner im Steckbrief
  3. Wer hat in der Fiktion gewonnen?
  4. Wer waren die Gewinner in der Unterhaltung?
  5. Wer wurde für Information und Sport ausgezeichnet?
  6. Wer erhielt den Ehrenpreis und den Förderpreis?
  7. Wann und wo fand die Verleihung statt – und wer entschied?
  8. Welche Nominierten gingen 2026 leer aus?
  9. Wer stiftet den Deutschen Fernsehpreis?
  10. Häufige Fragen zum Deutschen Fernsehpreis 2026

Deutscher Fernsehpreis 2026 Gewinner – am 9. September 2026 wurden im Kölner Confex-Center die besten deutschen Fernsehproduktionen des Jahres ausgezeichnet, und die Liste der Preisträger liest sich wie ein Querschnitt durch die gesamte TV-Landschaft: Die ARD-Serie „Hundertdreizehn“ triumphierte als Beste Drama-Serie, Tom Schilling wurde für „Achtsam Morden“ als Bester Schauspieler geehrt, Karin Hanczewski gewann als Beste Schauspielerin, und der Ehrenpreis der Stifter ging an Nachrichten-Urgestein Peter Kloeppel. Durch die Gala führte zum neunten Mal Barbara Schöneberger – deren eigene neue RTL-Show „Wer weiß wie wann was war?“ nebenbei selbst einen Preis abräumte. Bereits am Vorabend waren bei der „Nacht der Kreativen“ in der Kölner Flora die Preise in den Gewerken vergeben worden, moderiert von Jan Köppen.

Dieser Überblick versammelt alle Deutscher Fernsehpreis 2026 Gewinner nach Kategorien – von der Fiktion über Unterhaltung und Information bis zum Sport.

Deutscher Fernsehpreis 2026 Gewinner – die Kamera-Preisträger Björn Kurtenbach, Kim Kristin Mauch und Eike Köhler mit ihrer Trophäe
Björn Kurtenbach, Kim Kristin Mauch und Eike Köhler mit dem Deutschen Fernsehpreis 2026 – Foto: Superbass, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Deutscher Fernsehpreis 2026 Gewinner im Steckbrief

ThemaBestätigte Angabe
Verleihung9. September 2026, Confex-Center Köln
Vorabend„Nacht der Kreativen“ am 8. September 2026 in der Flora, Köln (Gewerke-Preise)
Moderation GalaBarbara Schöneberger (zum neunten Mal)
Moderation VorabendJan Köppen
Federführung 2026RTL (turnusgemäß)
Jury-VorsitzStephan Lamby
Nominierungen bekannt gegeben26. August 2026
QualifikationszeitraumProduktionen vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026
Ehrenpreis der StifterPeter Kloeppel
FörderpreisEnsemble der Serie „Chabos“ (15.000 Euro)

Wer hat in der Fiktion gewonnen?

Die Fiktion war 2026 fest in öffentlich-rechtlicher Hand – mit zwei auffälligen Ausnahmen bei den Schauspielpreisen, die an Streaming-Produktionen gingen. Den Preis für den Besten Fernsehfilm beziehungsweise Mehrteiler holte der ZDF-Film „Olivia“. Als Beste Drama-Serie setzte sich „Hundertdreizehn“ (ARD/ORF/WDR) gegen starke Konkurrenz wie „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“ und „Unfamiliar“ durch. Die Beste Comedy-Serie kommt von ZDFneo: „Chabos“, das am Ende des Abends mit dem Förderpreis sogar doppelt jubeln durfte.

Bei den Darstellern ehrte die Jury zwei Streaming-Gesichter: Karin Hanczewski wurde als Beste Schauspielerin für ihre Rolle in „Call My Agent – Berlin“ (Disney+) ausgezeichnet, Tom Schilling als Bester Schauspieler für „Achtsam Morden“ (Netflix). Die Gewerke-Preise der Fiktion gingen unter anderem an Regisseurin Bettina Oberli („Naked“), die Drehbuchautoren Rolf Basedow und Nicole Armbruster („Die Nichte des Polizisten“) sowie Kameramann Theo Bierkens („Sturm kommt auf“). Alle Fiktion-Gewinner im Überblick:

KategorieGewinnerProduktion / Sender
Bester Fernsehfilm/Mehrteiler„Olivia“ZDF
Beste Drama-Serie„Hundertdreizehn“ARD/ORF/WDR
Beste Comedy-Serie„Chabos“ZDFneo
Beste SchauspielerinKarin Hanczewski„Call My Agent – Berlin“ (Disney+)
Bester SchauspielerTom Schilling„Achtsam Morden“ (Netflix)
Beste Regie FiktionBettina Oberli„Naked“ (ARD/WDR)
Bestes Buch FiktionRolf Basedow und Nicole Armbruster„Die Nichte des Polizisten“ (ARD/SWR/NDR)
Beste Kamera FiktionTheo Bierkens„Sturm kommt auf“ (ZDF/ORF)
Beste Montage FiktionAnna Nekarda„Die Nichte des Polizisten“ (ARD/SWR/NDR)
Beste Musik FiktionStefan Will und Robert Henke„Crooks“ (Netflix) und „Banksters“ (HBO Max)
Beste Ausstattung FiktionMatthias Müsse (Szenenbild) und Pierre-Yves Gayraud (Kostümbild)„Die Nibelungen – Kampf der Königreiche“ (RTL+)
Tom Schilling gewann den Deutschen Fernsehpreis 2026 als Bester Schauspieler für „Achtsam Morden
Tom Schilling beim NRW-Empfang der Berlinale 2023 – Foto: Martin Kraft, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wer waren die Gewinner in der Unterhaltung?

In der Unterhaltung verteilten sich die Preise breit über fast alle Sendergruppen. Beste Unterhaltung Show wurde „Wer weiß wie wann was war?“ (RTL) – ausgerechnet das Format, das Gala-Moderatorin Barbara Schöneberger seit März 2026 gemeinsam mit Stefan Raab präsentiert. Die Beste Comedy beziehungsweise Late Night lieferte das ZDF mit „heute-show extra: Next Stop Köster“. Als Bestes Factual Entertainment gewann „Roadtrip Australien – Drei Spitzenköche auf vier Rädern“ (Kabel Eins), als Beste Unterhaltung Reality das ARD-Format „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“.

Die Beste Moderation in der Unterhaltung ging an Laura Wontorra für „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL) – sie setzte sich unter anderem gegen das Tanz-Ensemble von „Let’s Dance“ durch, das stellvertretend nominiert war; „Let’s Dance“ wurde dafür in der Kategorie Beste Ausstattung Unterhaltung für Kostüm und Requisite ausgezeichnet.

KategorieGewinnerProduktion / Sender
Beste Unterhaltung Show„Wer weiß wie wann was war?“RTL
Beste Comedy/Late Night„heute-show extra: Next Stop Köster“ZDF
Bestes Factual Entertainment„Roadtrip Australien – Drei Spitzenköche auf vier Rädern“Kabel Eins
Beste Unterhaltung Reality„Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“ARD/BR/SWR/WDR
Beste Moderation/Einzelleistung UnterhaltungLaura Wontorra„Deutschland sucht den Superstar“ (RTL)
Beste Regie UnterhaltungCarsten Seibt„Silvester-Schlagerbooom 2026 live“ (ARD)
Bestes Buch UnterhaltungDietmar Jacobs und Christian Ehring„extra 3″ vom 23. Oktober 2025 (ARD/NDR)
Beste Ausstattung UnterhaltungKatia Convents (Kostüm) und Paola von Griesheim (Requisite)„Let’s Dance“ (RTL)
Barbara Schöneberger moderierte die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2026 zum neunten Mal
Barbara Schöneberger beim Benefiz-Konzert „Cover me“ in Köln – Foto: Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wer wurde für Information und Sport ausgezeichnet?

Auch in der Information setzten sich vertraute Gesichter und starke Dokumentationen durch. „Markus Lanz“ (ZDF) gewann die Kategorie Beste Information, „Terra Xplore mit Leon Windscheid“ (ZDF) das Beste Infotainment. Als Beste Dokumentation/Reportage ehrte die Jury „Joko & Klaas LIVE – #dontlookaway“ (ProSieben), als Beste Doku-Serie „Mesut Özil – Zu Gast bei Freunden“ (ZDF). Die Beste Moderation in der Information ging an Ibrahim Naber für seine Ukraine-Berichterstattung beim Sender Welt.

Einer der emotionalsten Preise des Vorabends dürfte die Beste Kamera Information/Dokumentation gewesen sein: Eike Köhler, Kim Kristin Mauch und Björn Kurtenbach wurden für die NDR-Dokureihe „Minentaucher – Der harte Weg in die Elite der Bundeswehr“ ausgezeichnet, die elf Anwärter durch die Ausbildung der Marine-Spezialkräfte begleitet. Im Sport gewann die WM-Berichterstattung 2026 von MagentaTV – sie setzte sich unter anderem gegen das Finale der FIBA EuroBasket 2025 und die Handball-EM 2026 durch.

KategorieGewinnerProduktion / Sender
Beste Information„Markus Lanz“ZDF
Bestes Infotainment„Terra Xplore mit Leon Windscheid“ZDF
Beste Dokumentation/Reportage„Joko & Klaas LIVE – #dontlookaway“ProSieben
Beste Doku-Serie„Mesut Özil – Zu Gast bei Freunden“ZDF
Beste Moderation/Einzelleistung InformationIbrahim NaberUkraine-Berichterstattung (Welt)
Beste Kamera Information/DokumentationEike Köhler, Kim Kristin Mauch und Björn Kurtenbach„Minentaucher“ (ARD/NDR)
Beste Montage Information/DokumentationXenja Kupin„Rise & Fall of 1860 München“ (ARD/BR)
Beste SportsendungWM-Berichterstattung 2026MagentaTV

Auffällig in der Information: Die Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ war gleich zweimal nominiert – für Kamera (Wesley William Salamone) und Montage (Philipp Schnabel, Marco Rottig und David Gesslbauer) –, ging aber in beiden Kategorien leer aus. Auch die Sport-Doku „WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum“ (ARD) und die Sky-Produktion „Die Nacht von Paris – Terror am Stade de France“ gehörten zu den Nominierten ohne Trophäe. Vergeben wurden die Informations- und Gewerke-Preise wie alle handwerklichen Kategorien bereits am Vorabend bei der „Nacht der Kreativen“ in der Flora – vor den Kameras der großen Gala am 9. September standen sie damit schon fest.

Wer erhielt den Ehrenpreis und den Förderpreis?

Zwei Preise werden nicht aus Nominierungen heraus vergeben, sondern von den Stiftern des Deutschen Fernsehpreises gesetzt – den Intendantinnen und Programmchefs von WDR, ZDF, RTL, Seven.One und der Telekom. Der Ehrenpreis der Stifter 2026 ging an Peter Kloeppel. Der langjährige RTL-Chefmoderator wurde für seine Verdienste um Film und Fernsehen geehrt; bekannt gegeben worden war seine Auszeichnung bereits am 1. September 2026, also gut eine Woche vor der Gala. Den Förder- beziehungsweise Nachwuchspreis, der mit 15.000 Euro dotiert ist, erhielt das Ensemble der ZDFneo-Comedyserie „Chabos“ – die Serie war zuvor bereits als Beste Comedy-Serie ausgezeichnet worden und gehört damit zu den großen Abräumern des Abends.

Tom Schilling, Preisträger beim Deutschen Fernsehpreis 2026
Tom Schilling in Wien – Foto: Shervin Sardari, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wann und wo fand die Verleihung statt – und wer entschied?

Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2026 fand am 9. September 2026 im Confex-Center in Köln statt und wurde zur Hauptsendezeit im Fernsehen übertragen; federführend für die Ausrichtung war turnusgemäß RTL. Barbara Schöneberger moderierte die Gala zum neunten Mal. Bereits am Vorabend, dem 8. September 2026, waren in der „Nacht der Kreativen“ in der Kölner Flora die Preisträger in den Gewerken – etwa Kamera, Montage, Musik und Ausstattung – ausgezeichnet worden; durch diesen Abend führte Jan Köppen.

Über Nominierte und Preisträger entschied eine Jury unter dem Vorsitz des Journalisten und Produzenten Stephan Lamby, der unter anderem die Schauspielerin Valerie Niehaus, Moderatorin und Autorin Laura Karasek sowie Medienjournalist Alexander Krei angehörten. Die Nominierungen waren am 26. August 2026 bekannt gegeben worden. Qualifiziert waren alle Fernsehproduktionen deutschen Ursprungs oder mit maßgeblicher deutscher Mitwirkung, die zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. Juni 2026 veröffentlicht wurden.

Gastgeberin Barbara Schöneberger führte durch die Gala zum Deutschen Fernsehpreis 2026
Barbara Schöneberger beim Deutschen Radiopreis 2016 in Hamburg – Foto: Frank Schwichtenberg, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Welche Nominierten gingen 2026 leer aus?

Zur Wahrheit eines Preisabends gehören auch die Nominierten, die ohne Trophäe nach Hause fuhren – 2026 war das Feld so prominent besetzt wie selten. In der Königskategorie Beste Drama-Serie unterlagen die Streaming-Hits „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“ (Prime Video) und „Unfamiliar“ (Netflix) sowie „Die Nibelungen – Kampf der Königreiche“ (RTL+), die immerhin den Ausstattungs-Preis gewann, und „Schattenseite“ (ARD). Als Beste Schauspielerin waren neben Siegerin Karin Hanczewski auch Annette Frier („Frier und Fünfzig“), Derya Akyol („Euphorie“), Samirah Breuer („Schattenseite“) und Magdalena Laubisch („Die Nichte des Polizisten“) nominiert; bei den Schauspielern zogen Josef Hader („Sturm kommt auf“), Edin Hasanović („Tatort: Dunkelheit“), Johannes Hegemann („Olivia“) und Johannes Kienast („Chabos“) gegen Tom Schilling den Kürzeren.

In der Unterhaltung musste sich Dauerbrenner „Wer weiß denn sowas?“ (ARD) der neuen RTL-Show geschlagen geben, „TV total“ (ProSieben) unterlag in der Comedy-Sparte, und in der Information gingen die ntv-Berichterstattung zum USA-Iran-Krieg und das ARD-Format „Was Deutschland verbindet“ gegen „Markus Lanz“ leer aus. Auch die Dokumentation „Thilo Mischke. Dikta-Tour“ und die Ahrtal-Doku „Terra X History: Ein Tag im Juli“ blieben ohne Preis.

Wer stiftet den Deutschen Fernsehpreis?

Getragen wird der Preis von den großen deutschen Fernsehveranstaltern, die als Stifter auch die beiden gesetzten Preise – Ehrenpreis und Förderpreis – vergeben. Zu den Stiftern gehören WDR-Intendantin Katrin Vernau, ZDF-Intendant Norbert Himmler, Inga Leschek, Programmgeschäftsführerin von RTL Deutschland, Henrik Pabst, Geschäftsführer der Seven.One Entertainment Group, sowie Arnim Butzen, stellvertretender TV/Entertainment-Chef der Telekom Deutschland. Die eigentliche Auswahl der Nominierten und Preisträger trifft jedoch eine unabhängige Jury, 2026 unter Vorsitz von Stephan Lamby. Ihr gehörten unter anderem die Produzenten Meikel Giersemehl, Maria Gresz und Ulrike Leibfried, die Schauspielerin Valerie Niehaus, die Moderatorin und Autorin Laura Karasek, DWDL-Medienjournalist Alexander Krei, Serienjunkies-Geschäftsführerin Hanna Huge und Autor David Ungureit an; die Sendervertreter arbeiteten in der Jury mit, stimmten bei der finalen Preisentscheidung aber nicht mit.

Häufige Fragen zum Deutschen Fernsehpreis 2026

Wer hat den Deutschen Fernsehpreis 2026 als Beste Drama-Serie gewonnen?

„Hundertdreizehn“ (ARD/ORF/WDR). Die Serie setzte sich unter anderem gegen „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“ (Prime Video) und „Unfamiliar“ (Netflix) durch.

Wer wurde 2026 als Bester Schauspieler und Beste Schauspielerin ausgezeichnet?

Tom Schilling gewann als Bester Schauspieler für „Achtsam Morden“ (Netflix), Karin Hanczewski als Beste Schauspielerin für „Call My Agent – Berlin“ (Disney+).

Wer bekam den Ehrenpreis der Stifter 2026?

Peter Kloeppel. Der langjährige Nachrichtenmoderator wurde von den Stiftern des Preises für seine Verdienste um Film und Fernsehen geehrt.

Wer moderierte die Verleihung 2026?

Barbara Schöneberger – zum neunten Mal. Die Gewerke-Preise am Vorabend, der „Nacht der Kreativen“ in der Kölner Flora, moderierte Jan Köppen.

Welcher Film gewann als Bester Fernsehfilm?

„Olivia“ (ZDF) wurde als Bester Fernsehfilm/Mehrteiler ausgezeichnet, vor „Die Nichte des Polizisten“ und „Tatort: Dunkelheit“.

Welche Sportsendung gewann 2026?

Die WM-Berichterstattung 2026 von MagentaTV wurde als Beste Sportsendung ausgezeichnet.

Quellen: Wikipedia „Deutscher Fernsehpreis 2026″ (Abruf: 29. Oktober 2026), deutscher-fernsehpreis.de. Alle Preisträger und Nominierungen wurden den veröffentlichten offiziellen Listen entnommen; Kategorien ohne gesicherte Bestätigung wurden nicht ergänzt.